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Speichervolumen für Heide-Süd |
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Bauausführendes Unternehmen war die Niederlassung Halle der STRABAG AG. Der technisch anspruchvollste Aspekt des Vorhabens war der rund 80 Meter lange Staukanal DN 2200. In den Staukanal mündet ein Rohr DN 500 ein, der Ablauf besteht aus einem Kanal DN 350, der mit einer Drossel versehen ist. Hinzu kommt ein im Normalbetrieb abgeschieberter Auslauf DN 200 für Not- und Wartungsfälle. Dieser Staukanal wurde einschließlich der Abschlußbauwerke und eines integrierten GFK-Tangentialschachtes im Mai 2007 innerhalb von knapp drei Wochen installiert. Seine 300 Kubikmeter Stauvolumen durch ein Ortbetonbauwerk bereit zu stellen, hätte ein Mehrfaches dieser Zeit beansprucht. Eine technische Besonderheit des Staukanals im FLOWTITE-Wickelrohrsystem - und in dieser Nennweite bislang einmalig - sind die integrierten Auftritte mit einem Trockenwetter-Fließgerinne DN 200. Die in der bewährten FLOWTITE-Wickeltechnik hergestellten großen Rohre rüstete man werkseitig mit einem Fließgerinne aus einem GFK-Halbrohr sowie mit in eine Schalung gegossenen Beton-Bermen aus. Fließgerinne und Bermen wurden durch GFK-Beschichtung in Laminattechnik fugenlos an das Rohr angebunden. Die aufgrund dieses “Innenlebens“ etwas über drei Tonnen schweren Einzelrohre ließen sich dennoch problemlos mit einem der vorhandenen Baustellenbagger installieren. Zum Stauraumkanal gehörte neben den Rohren selbst noch ein klassisches, für die Flexibilität des FLOWTITE-Programms typisches Spool: Ein aus GFK-Rohrsegmenten in Laminattechnik maßgefertigter Tangentialschacht der Nennweite DN 2200/1000 dient nicht nur als Revisionseinstieg für die spätere Wartung der Staustrecke, sondern nimmt auch eine Richtungsänderung der Staukanaltrasse auf.
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